Consiglieri

<100231497"> Germania politica estera – Africa occidentale – Francia – armamenti

<100231498"> German Foreign Policy 05-03-31

<100231499"> Consiglieri

La Konrad-Adenauer -Stiftung, vicina alla Cdu, ha organizzato per il 29 marzo una conferenza con alti militari di diversi Stati francofoni dell’Africa occidentale, a Cotonou nel Benin. Un esperto della Bundeswehr e un deputato del Bundestag informeranno sul “Centro di direzione interna” della Bundeswehr e sulle esperienze politico-parlamentari in occasione dell’ampliamento delle missioni militari tedesche in territori al di fuori dei paesi Nato.

Vi parteciperanno i ministri della Difesa del Mali e del Benin, e alti funzionari di Costa d’Avorio e Togo. Il referente per la conferenza della Kas è Boukary proveniente dal Niger, dove è di recente stato nominato presidente del “Comitato democrazia e militari” istituito dal nuovo presidente del Niger Tandja.

Sono stati invitati per ottobre ad un corso di una settimana presso il Centro di direzione interna della Bundeswehr a Coblenza.

L’obiettivo è quello di ottenere influenza nel settore degli armamenti di questi Stati, che costituiscono la base della politica africana di Parigi, raccogliendo amici della Germania nei ranghi superiori dei militari africani e nella burocrazia statale che si occupa di armamenti.

Con tre conferenze regionali nell’Africa occidentale, la Kas ha organizzato dal 1996 al 1998 un “programma di educazione civica nelle caserme”. Il programma, introdotto nel 1998 in Benin, nel 1999 nel Mali, 2001 nel Niger e nel 2003 in Burkina Faso, ha assicurato alla Kas una buona reputazione come partner per il governo e i militari. Per il futuro si propone di coinvolgere maggiormente Togo e Costa d’Avorio.

Gli Stati francofoni sono molto legati dal punto di vista economico e politico alla Francia, che è di gran lunga il loro maggior partner commerciale e che ha basi militari in diversi Stati.

L’attività della Kas con le burocrazie militari torna utile al ministero degli Esteri tedesco che cerca di indebolire l’influenza francese e che cerca di rafforzare come «forum politico complessivo» Ecowas , la comunità di Stati della regine non limitata a quelli francofoni.

Essa accompagna gli sforzi della Friedrich-Ebert-Stiftung ( Spd ) che porta avanti la cooperazione militare di Ecowas con un progetto regionale di consulenza sulla politica di sicurezza, e fa da complemento ai tentativi del governo tedesco di esercitare la propria influenza sull’addestramento militare di Ecowas tramite il “Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre” di Accra. <100231500"> German Foreign Policy 05-03-31

<100231501"> Berater

COTONOU (Eigener Bericht) – Mit einer aktuellen Tagung für hochrangige Militärs bemüht sich die deutsche Außenpolitik um Einfluss auf den Rüstungssektor mehrerer westafrikanischer Staaten. Träger der Konferenz, zu der Fachpersonal aus Deutschland eingeflogen wurde, ist die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Die aus deutschen Steuermitteln finanzierte Organisation bietet sich in den afrikanischen Projektstaaten als ,,Partner für Regierung und Militär” an. Zielobjekte der KAS sind sechs Länder der westafrikanischen Frankophonie, die als Stützpunkte der Pariser Afrika-Politik gelten. Der ,,in Westafrika ausgeprägte und anhaltende frankophon-anglophone Antagonismus” sei ,,einzuebnen”, heißt es in der ,,Außenpolitischen Strategie für Westafrika” des Auswärtigen Amts. Ziel ist die Sammlung deutscher Gefolgsleute in den oberen Rängen des afrikanischen Militärs und in der mit Rüstungsfragen betrauten Staatsbürokratie.

Auf der Konferenz, die am 29. März in Cotonou, der Hauptstadt Benins, begonnen hat und am morgigen Freitag zu Ende gehen wird, informieren ein Bundeswehr-Experte und eine Bundestagsabgeordnete über das Bundeswehr-,,Zentrum Innere Führung” sowie ,,politisch-parlamentarische(…) Erfahrungen bei der Erweiterung des Bundeswehreinsatzes auf Gebiete außerhalb des NATO-Gebietes”.1) Angekündigt sind die Verteidigungsminister Malis und Benins (ein ,,langjährige(r) Weggefährte” des beninischen Staatspräsidenten) sowie ,,hohe(…) Offiziere” aus Cote d’Ivoire und Togo, zwei Staaten, in denen jüngst militärische Unruhen stattfanden.2) Die Konferenz findet in Kooperation mit der deutschen Botschaft in Benin statt, die die Teilnehmer am gestrigen Abend zu einem Empfang bat. Für Oktober lädt die KAS zu einer Folgeveranstaltung ein (,,Deutschlandseminar”) und kündigt einen einwöchigen Lehrgang am ,,Zentrum Innere Führung” der Bundeswehr in Koblenz an.

Schnittstelle

Besondere Würdigung (Particolare apprezzamento) lässt die KAS ihrem Konferenz-Referenten Dr. Dodo Boukary aus Niger zuteil werden. In Niger ist kürzlich der Präsident des Landes, der ehemalige Militäroberst Mohamoud Tandja, wiedergewählt worden und damit, wie die KAS mitteilt, ,,der erste Präsident Nigers nach der Unabhängigkeit, der seine Amtszeit unbeschadet, d.h. ohne verjagt oder ermordet worden zu sein, überstanden hat”. Tandja habe zu Beginn seiner ersten Amtszeit an der ,,Schnittstelle Militär/Zivilgesellschaft (im weiteren Sinne)” ein ,,Komitee Demokratie und Militär” eingesetzt, heißt es bei der deutschen Stiftung. Dessen Vorsitzender Dr. Boukary werde von der KAS seit Jahren ,,tatkräftig unterstützt”.3)

Partner

Mit drei westafrikanischen ,,Regionalkonferenzen” hat die KAS in den Jahren 1996 bis 1998 ein Programm ,,Staatsbürgerkunde (educazione civica) in den Kasernen” vorbereitet und sich damit Zugang zu den Militärbürokratien mehrerer frankophoner Staaten Westafrikas verschafft. Das Programm sei in Benin (1998), Mali (1999), Niger (2001) und Burkina Faso (2003) eingeleitet worden und sichere ihr ,,eine gute Reputation als Partner für Regierung und Militär” , schreibt die deutsche Stiftung.4) Die KAS zählt die ,,Parlamentspräsidenten/Nationalparlamente der gesamten Region Westafrika”, die Verteidigungsministerien Burkina Fasos und Nigers sowie das Innenministerium Togos zu ihren ,,Partnern”.5) In Zukunft gelte es, Togo sowie Cote d’Ivoire stärker ,,miteinzubeziehen”, heißt es bei der vorgeblichen Nicht-Regierungsorganisation.

Umfassendes Forum

Die frankophonen Staaten Westafrikas sind wirtschaftlich und politisch in hohem Maße dem Einfluss Frankreichs ausgesetzt, das mit Abstand wichtigster Handelsparter ist und in mehreren Staaten Militärstützpunkte unterhält. ,,Der in Westafrika ausgeprägte und anhaltende frankophon-anglophone Antagonismus ist einzuebnen”, heißt es in der ,,Außenpolitischen Strategie für Westafrika” des Auswärtigen Amts, das die eigene Position gegenüber den europäischen Konkurrenten auszubauen sucht. Die Arbeit der KAS mit den Militärbürokratien der frankophonen Staaten kommt dem AA zugute, das den französischen Einfluss aufzuweichen und das nicht auf die Frankophonie beschränkte Staatenbündnis ECOWAS ,,als umfassendes politisches Integrationsforum” zu stärken sucht. Sie begleitet Bestrebungen der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, die mit einem ,,regionalen sicherheitspolitischen Beratungsprojekt” die ECOWAS-Militärkooperation vorantreibt6), und ergänzt die Versuche der Berliner Regierung, über das ,,Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre” in Accra Einfluss auf die ECOWAS-Militärausbildung zu erlangen7).

1) Programme du Colloque sur ,,L’intégration des forces armées et de
sécurité dans les sociétés démocratiques”

2) s. dazu Kolonial-Kämpfe und Hegemonialkämpfe in Afrika

3), 4) Benin/Westafrika: Integration des Sicherheitssektors in demokratisch-rechtsstaatliche Strukturen; www.kas.de/proj/home/events/20/1/year-2005/

month-3/veranstaltung_id-14723/index.html

5) Unsere Partner; www.kas.de/proj/home/home/20/1/

webseite_id-906/index.html

6) s. dazu Beratungsprojekt für Westafrika

7) s. dazu Gravitationszentren und Staatenelite

s. auch Geschäftlicher Weitblick, Glücksfall und Weltinnenpolitik sowie Strafverfolgung (I)

veröffentlicht am: 31. Mar 2005

Informationen zur Deutschen Außenpolitik

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