La Germania si avvantaggia della divisione internazionale del lavoro

<102400930"> Germania – economia – commercio – internazionalizzazione

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<102400932"> Commercio estero – La Germania si avvantaggia della divisione internazionale del lavoro

L’opinione comune per cui la Germania patisce sotto la pressione della concorrenza dei paesi a bassi salari è opposta a quanto avviene nella realtà.

Tutti gli indicatori stanno a dimostrare che la Germania si avvantaggia del collegamento con la divisione internazionale del lavoro, e va bene nonostante la pressione dall’Est Europa e dalla Cina sul mercato mondiale.

Dati Wto: nonostante la rivalutazione dell’euro dell’anno passato, le esportazioni tedesche di merci sono cresciute del 22%, la Germania è al primo posto mondiale per le esportazioni, seguita da Stati Uniti e Cina.

Dato che le esportazioni sono misura in dollari dal Wto , nella crescita di quelle tedesche è compreso quasi il 10% dovuto alla rivalutazione dell’euro.

– Calcolate in euro, cosa che dà meglio la misura dell’impulso sull’economia interna, nel 2004 le esportazioni tedesche di merci sono cresciute del 10,4% (dati Statistische Bundesamt – Ufficio statistico federale tedesco).

– Usando lo stesso criterio, misurandola cioè nella rispettiva valuta, la crescita delle esportazioni di Usa o Giappone è stata di circa l’11%; quella delle esportazioni cinesi +35%.

– Sempre nel 2004, misurate in dollari, le esportazioni cinesi, pari a 593md., si sono classificate al terzo posto mondiale, contro gli $819 md. degli Usa e i $915 md. della Germania; il Giappone arretra per la prima volta al quarto posto.

– Se considerata come un unico blocco economico, la Ue ha esportato $1203md. (dati Wto).

Il saldo tra esportazioni e importazioni misura l’impulso netto sull’economia interna:

– al netto dell’inflazione questo saldo nel 2004 per la Germania è stato di €114md, pari a circa il 5,7% del Pil, il maggiore mai registrato dopo la riunificazione. (dati Statistischen Bundesamt)

Dunque, nonostante la concorrenza di Cina ed Est Europa il commercio dà vita all’economia tedesca. Inoltre il contributo positivo, cresciuto ancora nel 2004, dell’estero smentisce la tesi per cui la Germania esporterebbe ora solo i prodotti semilavorati dall’Est Europa e che i successi dell’export sarebbero solo apparenti. Il saldo positivo export su import va generalmente di pari passo con l’esportazione netta di capitali all’estero.

Secondo i dati Ocde e Wto , nel 2004 la quota tedesca sul mercato dell’export di merci e servizi si mantiene circa sul 9,4%, +1% rispetto all’anno boom 2000; gli Usa hanno invece perso quote di mercato, ma rimangono sul 10%.

L’indicatore della performance nell’export ( Ocde ), fornisce la quota del volume dell’export di un paese sulla domanda di importazioni nei maggiori paesi esportatori; esso rileva se l’export di un paese ha un andamento migliore o peggiore della domanda nel suo mercato.

– Nel 2004, Cina e Sud Corea hanno conseguito i maggiori progressi nel commercio estero: esportazioni +8,6%. Per la Cina si tratta però di un crollo rispetto al 2003, in cui aveva registrato +20%.

– Seguono i paesi dell’Est Europa: Cekia, Ungheria, Polonia, Slovacchia, con oscillazioni però; i loro successi corrispondono alla pressione concorrenziale che esercitano sui loro partner commerciali, che sono per lo più europei.

– Il Giappone è l’unico paese industrializzato del G-8 che è migliorato.

– Secondo l ’indicatore della performance nell’export la Germania è tra i paesi che hanno relativamente perso, – 0,5%, minore però del -2,4 nel 2003. La linea di risparmio seguita dalle aziende e la moderazione salariale hanno migliorato la capacità concorrenziale nel commercio estero.

– I maggiori paesi Ue , come Francia, Italia e Spagna hanno reagito peggio alla rivalutazione dell’euro nel 2004 rispetto alla Germania.

– Usa e Ue (analisi Lehman Brothers) se la sono cavata circa allo stesso modo nei loro mercati di sbocco. Ciò sta a dimostrare che, nonostante la svalutazione del dollaro, la pressione concorrenziale americana sul mercato mondiale si è mantenuta entro i limiti.

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<102400934"> Außenhandel – Deutschland profitiert von internationaler Arbeitsteilung

20. April 2005 – Deutschland leidet unter der Globalisierung. Der Wettbewerbsdruck aus Niedriglohnländern läßt die Wirtschaft dahinsiechen. Dieses sich in der Öffentlichkeit ausbreitende Bild steht im Gegensatz zur tatsächlichen Entwicklung.

Alle Indikatoren deuten darauf hin, daß Deutschland von der Einbindung in die internationale Arbeitsteilung profitiert – und sich trotz des Wettbewerbsdrucks aus Osteuropa und China auf den Weltmärkten gut hält.

Abermals Exportweltmeister

Besser als andere Euro-Staaten: Exportweltmeister Deutschland

Die größte Aufmerksamkeit in der öffentlichen Debatte findet die Frage des Exportweltmeisters im Warenhandel, die den Handel mit Dienstleistungen nicht berücksichtigt. Trotz der Aufwertung des Euro in den vergangenen Jahren stieg die deutsche Ausfuhr von Gütern 2004 um 22 Prozent, teilte die Welthandelsorganisation (WTO) vergangene Woche mit (F.A.Z. vom 15. April). Sie bestätigte, daß Deutschland den Titel des Exportweltmeisters im Warenhandel abermals errang, vor den Vereinigten Staaten und China.

An diesem Bild ändert nichts, daß die von der WTO genannten Zuwachsraten die Verbesserung der deutschen Ausfuhr aus hiesiger Sicht überzeichnen. Weil die Organisation die Ausfuhr zum internationalen Vergleich in Dollar mißt, geht die fast zehnprozentige Aufwertung des Euro in die für Deutschland genannte Zuwachsrate ein.

Ausfuhrzuwachs der Volksrepublik China

In Euro gerechnet, was die Impulse auf die heimische Wirtschaft besser zeigt, wuchs die deutsche Ausfuhr von Waren im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 10,4 Prozent. Das entspricht in etwa [a grandi linee] dem Ausfuhrzuwachs in heimischer Währung im Warenhandel der Vereinigten Staaten oder von Japan von rund 11 Prozent. Deutlich stärker wuchs die Ausfuhr der Volksrepublik China um 35 Prozent.

Der Vergleich zeigt, daß die genannten Staaten vom internationalen Handel profitieren – und China besonders stark. Gemessen am Wert in Dollar, hat China im vergangenen Jahr erstmals Japan vom dritten Platz der Ausfuhrstatistik verdrängt. Mit 593 Milliarden Dollar liegt das Land aber noch weit hinter den Vereinigten Staaten und Deutschland mit 819 und 915 Milliarden Dollar. Amerika, China und Japan wären im übrigen weit abgeschlagen, würde die Europäische Union als ein Wirtschaftsblock angesehen. Nach WTO-Berechnungen hat die EU im vergangenen Jahr Waren im Wert von 1203 Milliarden Euro ausgeführt.

Handel belebt die deutsche Wirtschaft

Einen Anhaltspunkt, ob der Außenhandel eine Wirtschaft stützt, gibt die Differenz von Ausfuhr und Einfuhr. Dieser Saldo zeigt den Nettoimpuls des Handels auf die heimische Wirtschaft. Ökonomen greifen für diese Betrachtung auf den Außenbeitrag zurück, der den Handel von Waren und Dienstleistungen umfaßt und so ein umfassenderes Bild bietet.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag der Außenbeitrag, die Differenz von Export und Import, im vergangenen Jahr preisbereinigt bei 114 Milliarden Euro. Das waren rund 5,7 Prozent des BIP – so viel wie seit der deutschen Vereinigung noch nicht. Trotz der Konkurrenz aus China und Osteuropa belebt der Handel offensichtlich die deutsche Wirtschaft.

Freude über einen hohen Exportsaldo

Der positive und in den vergangenen Jahren gestiegene Außenbeitrag widerlegt auch die These, daß Deutschland nur noch aus Osteuropa importierte Vorprodukte ausführe und die Exporterfolge Scheinerfolge seien. Freilich geht ein Überschuß des Exports über den Import in der Regel mit einem Nettokapitalexport ins Ausland einher.

Mit der Freude über einen hohen Exportsaldo stellt sich im gleichen Atemzug die sorgenvolle Frage, warum Investoren Deutschland meiden. Die Vorteilhaftigkeit des internationalen Austauschs von Gütern und Dienstleistungen stellt dies indes nicht in Frage.

Mehr als einen Prozentpunkt höher

Auch im Vergleich zu anderen Staaten hat die Exportnation Deutschland sich in den vergangenen Jahren gut behauptet. Der Weltmarktanteil am Export von Waren und Diensten verharrte nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der WTO 2004 bei etwa 9,4 Prozent. Das ist mehr als einen Prozentpunkt höher als im Boomjahr 2000. Dagegen verloren die Vereinigten Staaten deutlich Marktanteile, liegen aber noch bei gut 10 Prozent.

Ein präziseres Bild über die relative Ausfuhrleistung bietet der Indikator der Exportperformance, den die OECD berechnet. Der Indikator gibt den Anteil des heimischen Exportvolumens an der Importnachfrage in den jeweils wichtigsten Ausfuhrländern an. Er zeigt damit an, ob der Export eines Landes sich besser oder schlechter entwickelt hat als die Nachfrage an seinen Absatzmärkten.

Asiatische Stars und osteuropäische Länder

China und Südkorea haben danach 2004 die größten Fortschritte im Außenhandel erzielt. Ihre Exportleistung stieg um 8,6 Prozent. Für China ist das ein Einbruch,(crollo) legte der Indikator in den Vorjahren doch über 20 Prozent zu.

Nach den asiatischen Stars folgen vor allem osteuropäische Länder: Tschechien, Ungarn, Polen, die Slowakei. Das spiegelt den Wettbewerbsdruck wider, den sie auf ihre Handelspartner ausüben, die sich vor allem in Europa finden. Freilich sind die Exporterfolge der Osteuropäer zuletzt großen Schwankungen unterworfen gewesen. Japan ist das einzige Industrieland aus der Siebenergruppe, das sich verbessert hat.

Amerikanischer Wettbewerbsdruck hält sich in Grenzen

Deutschland gehörte 2004 nach diesem Indikator zwar zu den relativen Verlierern, was das Bild des Exportweltmeisters trübt. Das Minus von 0,5 Prozent ist aber deutlich geringer als die minus 2,4 Prozent im Jahr 2003. Der Sparkurs der Unternehmen und die Lohnzurückhaltung haben die Wettbewerbsposition im Außenhandel verbessert.

Besonders deutlich zeigt sich dies darin, daß andere große Euro-Staaten wie Frankreich, Italien und Spanien die Euro-Aufwertung der vergangenen Jahre schlechter verkraftet haben als die deutsche Wirtschaft. Nach einer Analyse der Investmentbank Lehman Brothers haben die Vereinigten Staaten und die Europäische Union auf ihren Absatzmärkten nahezu ähnlich gut abgeschnitten. Das spricht dafür, daß der amerikanische Wettbewerbsdruck an den Weltmärkten sich trotz der Dollar-Abwertung in Grenzen hält.

mso-ansi-language: IT; mso-fareast-language: IT; mso-bidi-language: AR-SA”>Text: pwe., F.A.Z, 20.04.2005

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