Non adeguato

<97647323"> Germania – Ue: Politica estera – Africa – Zimbabwe

<97647324"> German Foreign Policy 05-02-26

<97647325"> Non adeguato

A fine marzo avranno luogo le elezioni parlamentari in Zimbabwe. Il governo del paese ha invitato osservatori di 32 Stati, 23 africani, 5 asiatici e 3 americani e la Russia , oltre a numerose organizzazioni internazionali, Onu, Unione Africana e Comesa, Common Market for Eastern and Southern Africa. Ha escluso però sia, che gli Usa la Ue , come reazione ai tentativi di intromettersi da parte di Berlino .

In autunno 2004 il governo di Harare ha posto il divieto alle attività delle Ong , che vengono pagate dall’estero e che si immischiano nelle questioni interne. Il riferimento è al governo tedesco che dichiara pubblicamente di voler promuovere «maggiormente i progetti degli attori della società civile, fino a che non vengano eliminati» presunti «deficit» della politica dello Zimbabwe. Per società civile Berlino intende i vari movimenti dell’opposizione, che viene usata per portare avanti gli interessi tedeschi.

Un ruolo rilevante è svolto al riguardo dalle fondazioni dei partiti tedeschi, che dispongono di uffici regionali e si mantengono in continuo contatto con l’ambasciata tedesca i suoi attaché militari e i servizi segreti che potrebbero far passare maggiori somme di denaro e che si presentano però come “indipendenti”

Sia la Germania che altri Stati europei hanno in precedenza svolto attività interpretate dagli osservatori come preparazione di un possibile rovesciamento di regime su modello ucraino.

font-weight: bold”> · Bruxelles continua ad appoggiare l’opposizione dello Zimbabwe e accenna alla possibilità di revocare le sanzioni finora mantenute contro il paese se i risultati elettorali lo permetteranno.

· Da anni Berlino appoggi il maggior partito di opposizione dello Zimbabwe, il Movement for Democratic Change – Mdc e lo ha messo in collegamento con la rete della tedesca Spd.

font-weight: bold”> · Il politico Cdu Christian Ruck ha chiesto a novembre di chiedere se necessario il non riconoscimento delle elezioni nello Zimbabwe.

font-weight: bold”> · Harare ha di recente annunciato che intende ripartire anche i latifondi appartenenti a tedeschi, nel quadro di una riforma agraria che dovrebbe eliminare i rapporti di proprietà risalenti al periodo coloniale.

Nel 2000 il presidente Mugabe accelerò la riforma agraria fino allora stentata: l’agricoltura dello Zimbabwe è controllata ancora da circa 4 500 agricoltori per la maggior parte bianchi, mentre i circa 6 milioni di piccoli agricoltori vivono in aree povere e aride.

font-weight: bold”> · Con un accordo bilaterale di tutela degli investimenti entrato in vigore il 14 aprile 2000, il governo tedesco ha cercato di difendere i proprietari terrieri tedeschi dalle misure di espropriazione previste dalla riforma agraria.

font-weight: bold”> · Ora sembra però che il governo non sia più disposto ad risparmiare le terre a maggese dei proprietari tedeschi dalla ripartizione. Rimangono ancora 23 agricoltori tedeschi, con proprietà delle dimensioni fino a 22 000 ettari, non più in grado di coltivarle in modo adeguato, perché sono state occupate, si lamenta la Frankfurter Runschau , vicina alla Spd, senza preoccuparsi delle motivazioni della popolazione dello Zimbabwe.

font-weight: bold”> · Nel novembre 2004 si è saputo che l’organizzazione sovversiva, con sede a Belgrado, Zentrum für gewaltlosen Widerstand – Centro per l’opposizione non-violenta, presta consulenza del presidente dell’ Mdc , Morgan Tsvangirai. Il Zentrum ha appoggiato i colpi di Stato in Jugoslavia (2000), Georgia (2003) e Ucraina (2004).

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<97647327"> Nicht angemessen

BERLIN/HARARE (Eigener Bericht) – Die Regierung Zimbabwes schließt die Europäische Union von der Beobachtung der Parlamentswahlen Ende März aus und reagiert damit auf fortgesetzte Einmischungsversuche Berlins. Vorausgegangen waren Aktivitäten in Deutschland und anderen europäischen Staaten, die Beobachter als Vorbereitung auf einen möglichen Umsturz nach ukrainischem Modell gedeutet hatten. Brüssel setzt seine Unterstützung der zimbabwischen Opposition fort und deutet an, die soeben verlängerten Sanktionen gegen das Land könnten bei entsprechendem Wahlausgang aufgehoben werden. Harare hat kürzlich angekündigt, im Rahmen der Landreform, die die rassistischen Besitzverhältnisse der Kolonialzeit aufheben soll, auch deutschen Großgrundbesitz aufteilen zu wollen.

Die Regierung Zimbabwes hat inzwischen 32 Staaten aus vier Kontinenten sowie zahlreiche internationale Organisationen zur Beobachtung der für den 31. März vorgesehenen Parlamentswahlen eingeladen. Neben 23 afrikanischen sollen fünf asiatische und drei amerikanische Staaten sowie Russland die Abstimmung überprüfen. Auch die Vereinten Nationen, die Afrikanische Union sowie der Common Market for Eastern and Southern Africa (COMESA) sollen sich an den Kontrollen beteiligen.1) Die EU und die USA hat Harare hingegen ausgeschlossen: Sie seien ,,dem Präsidenten Robert Mugabe und Wahlen in dem Land gegenüber voreingenommen”,(prevenuti nei confronti) wird Außenminister Stan Mudenge in Presseberichten zitiert.2)

Gegebenenfalls

Mit den Maßnahmen reagiert Harare u.a. auf Aktivitäten in Deutschland, deren politische Zielrichtung offenkundig ist. Berlin lässt der stärksten Oppositionspartei (Movement for Democratic Change/MDC) seit Jahren kräftige Unterstützung angedeihen und bindet sie in die Netzwerke der deutschen Regierungspartei SPD ein.3) Im November wurde bekannt, dass das in Belgrad ansässige Subversionsunternehmen ,,Zentrum für gewaltlosen Widerstand” den MDC-Vorsitzenden Morgan Tsvangirai berät. Das Belgrader ,,Zentrum” hat bereits die Staatsstreiche in Jugoslawien (2000), Georgien (2003) und der Ukraine (2004) erfolgreich unterstützt. Der CSU-Außenpolitiker Christian Ruck forderte ebenfalls im November, ,,gegebenenfalls die Nichtanerkennung der Wahlen” in Zimbabwe zu fordern.4)

,,Defizite”

Harare reagierte auf die offenkundigen Drohungen, das Szenario von Kiew auch in Afrika anzuwenden, bereits im Herbst mit einem Verbot von NGO-Aktivitäten, sofern Nicht-Regierungsorganisationen aus dem Ausland bezahlt werden und sich in Staatsgesch
äfte einmischen. Die Maßnahme ist offenbar auch gegen die Bundesregierung gerichtet, die öffentlicht erklärt, ,,[b]is zur Beseitigung” von angeblichen ,,Defizite(n)” der Politik Zimbabwes ,,Projekte von zivilgesellschaftlichen Akteuren verstärkt” zu fördern
.5)

Durchschleusung

Wie Erfahrungen in Osteuropa und im Mittleren Osten zeigen, verweist die Ankündigung ,,zivilgesellschaftlicher” Aktivitäten der Berliner Regierung auf Sammlungsbewegungen der jeweiligen Opposition, die als innenpolitische Speerspitze für die Durchsetzung deutscher Interessen benutzt wird.6) Bei der Implementierung der trojanischen Truppen spielen die Berliner Parteistiftungen eine herausragende Rolle, da sie über regionale Büros verfügen, mit den deutschen Botschaften, ihren Militärattaches und Geheimdienstabteilungen in ständigem Kontakt stehen, die Durchschleusung hoher Geldsummen ermöglichen können und trotzdem als ,,unabhängig” auftreten.7)

Einfluss

Gemeinsam mit Berlin setzt auch die EU auf oppositionelle Aktivitäten in Zimbabwe und protegiert das SPD-freundliche ,,Movement for Democratic Change” (MDC). Die soeben verlängerten Sanktionen gegen das Land könnten nach der Parlamentswahl ,,überprüft” werden, heißt es in Brüssel. Die Aussicht auf westliche Gelder ist geeignet, den Wahlausgang in dem von großer Nahrungsarmut erschütterten Land zu beeinflussen.

Brachland

Harare hat jetzt angekündigt, im Rahmen der Landreform auch deutschen Großgrundbesitz aufteilen zu wollen. ,,[D]ie Auswirkungen der 90 Jahre andauernden Kolonialpolitik sind nicht verschwunden”, schrieb die Afrikanistin Birgit Englert im Jahr 2000, als Staatspräsident Mugabe eine Intensivierung der bis dahin schleppenden Landreform einleitete: ,,Noch immer dominieren rund 4.500 überwiegend weiße kommerzielle Farmer Zimbabwes Landwirtschaft, während rund 6 Millionen Zimbabwaner in Gebieten mit schlechten Bodenqualität und unzuverlässigem Regen leben.”8) Mit einem am 14. April 2000 in Kraft getretenen bilateralen Investitionsschutzabkommen hat die Bundesregierung versucht, deutschen Großgrundbesitz gegen Enteignungsmaßnahmen zum Zwecke der Landreform zu sichern. Nach Presseberichten ist die Regierung Zimbabwes inzwischen nicht mehr bereit, brach liegendes Land deutscher Besitzer von der Umverteilung auszunehmen.9)

Beklagenswert

Wie deutsche Regierungsmedien mitleidsvoll feststellen, ,,harren noch 23 deutsche Farmer in Simbabwe aus”10), aber können ihre Güter (in der Größe bis zu 22.000 Hektar) ,,nicht mehr angemessen bewirtschaften”. Die ,,angemessene” Bewirtschaftung scheitert, ,,weil sich dort Landbesetzer niedergelassen haben”, beklagt das SPD-Blatt Frankfurter Rundschau, ohne auf die offenbar ,,unangemessenen” Motive der afrikanischen Bevölkerung einzugehen.

Unter dem Vorwurf, in Umsturz- und Spionageaktivitäten verwickelt zu sein, wurden am Wochenanfang mehrere westliche Journalisten verwarnt, ein deutscher Berichterstatter musste Simbabwe verlassen.

1) SADC still awaiting invite from Zimbabwe; IRIN 21.02.2005

2) Simbabwe schließt EU und USA als Wahlbeobachter aus; www.swr.de/nachrichten/ts/oid4083360_mod1.html

3), 4) s. dazu Der nächste, bitte!

5) Beziehungen zwischen Simbabwe und Deutschland; Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amts

6) s. auch Kolonialamt

7) s. auch ,,Wirksamste Instrumente der deutschen Außenpolitik”, ,,Tod eines Deutschen” und Hegemoniekonflikt

8) Birgit Englert: Die Geschichte der Enteignungen. Landpolitik und Landreform in Zimbabwe 1890-2000, Hamburg 2001

9) Simbabwe droht Deutschland; dpa 04.02.2005.

10) Deutsche können ihre Farmen nicht bestellen; Frankfurter Rundschau 15.02.2005

veröffentlicht am: 26. Feb 2005

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